UVF EWS Melk

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Tapferer Kampf gegen den AVL-Zweiten

Matchpatronanz Sparkasse MelkGegen den Tabellenzweiten Wildcats Klagenfurt, der bisher aus neun Spielen nur eine Niederlage verzeichnen musste, versprach es für die UVF-Damen schon im Vorhinein keine leichte Aufgabe zu werden. Wie erwartet gingen die Kärntnerinnen im Gegensatz zum Cup-Viertelfinale mit ihren drei Legionärinnen an den Start. Aber auch das Team um Kapitänin Julia Rappel war diesmal vollständig, allerdings zum letzten Mal in dieser Formation- Marzia Di Bella-Negi absolvierte ihr letztes Match für den UVF EWS Melk auf Position der Außenangreiferin.


Die Melker Damen starteten etwas verhalten in das Spiel gegen den haushohen Favoriten. Die Klagenfurterinnen bewiesen ihre Überlegenheit in Block und schnellen Angriffen über die Mitte. Trotzdem hielten sich die Gastgeberinnen tapfer und machten auch dank einer Serviceserie von Kathi Steininger gegen Ende noch Punkte gut.
Im zweiten Satz legten die Wildcats jedoch erneut einen Blitzstart hin und überrumpelten die UVF-Damen, die nicht mehr in ihren Spielrhythmus finden konnten und sich klar geschlagen geben mussten.
Mit dem Rücken zur Wand ließ das Team von Jaro Bician aber die Köpfe nicht hängen und spielte im dritten Satz noch einmal groß auf. Beim Stand von 21:23 gegen den UVF Melk leitete Bettina Valissik mit einem Service-As den Beginn eines nervenaufreibenden Finish ein. Zunächst gelang der Ausgleich, dann erspielte man sich den ersten Satzball, konnte diesen aber nicht heimspielen. Das Blatt wendete sich mehrere Male, in einem für Spieler wie Zuschauer emotionalen Kampf wurden mehrere Satz- und Matchbälle abgewehrt, bevor Klagenfurt Melks Aufbegehren mit einem Block zum 33:31 beendete.
Der UVF Melk bleibt damit ein Spiel vor Beginn der Rückrunde weiter sieglos. Phasenweise können die Spielerinnen zwar ausgezeichnete Leistungen zeigen, doch reichte es bisher nie, um dies auch in einen Sieg umzuwandeln.
Als letztes Match der Hinrunde steht bereits am Dienstag die Begegnung mit dem UVC Graz am Programm. Auch für die Murstädterinnen verlief die Saison noch nicht ganz nach Plan, sie haben aber immerhin vier Siege auf dem Konto. Für die UVF-Damen könnte es ein entscheidendes Spiel werden.

Matchpatronanz: Sparkasse Melk


 

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